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Internationale Luftfracht-Sendungsverfolgungszeiten

I. Regelmäßige Abfragepunkte für Informationen zur internationalen Luftfrachtlogistik

Aktualisierungen von Informationen zur internationalen Luftfrachtlogistik folgen dem Prinzip der „Synchronisierung operativer Knotenpunkte“. Die Verfügbarkeit von Informationen variiert je nach Prozessphase. Nach der Übergabe der Waren an den Spediteur oder die Fluggesellschaft durchlaufen sie zunächst die Sammel- und Sortierphase. Nach Abschluss dieser Phase ist der Status „Wareneingang“ in der Regel innerhalb von 1–2 Werktagen im System des Spediteurs oder im Vorabfertigungssystem der Fluggesellschaft verfügbar. Einige effiziente Unternehmen können Aktualisierungen innerhalb von 24 Stunden realisieren.

Nach der Zollabfertigung und der Verladung der Waren in das Flugzeug synchronisiert das Logistiksystem innerhalb von 2–4 Stunden nach Abflug den Status „Warenausgang“ mit den Fluginformationen. Bei Transitflügen müssen Entladung, Sortierung und gegebenenfalls Nachverladung am Transit-Hub erfolgen. Aktualisierungen der Informationen in dieser Phase erfolgen mit einer kurzen Verzögerung; der Transitstatus wird in der Regel innerhalb eines Werktages nach Abschluss des Transitvorgangs aktualisiert.

Nach Ankunft der Waren am Flughafen des Ziellandes müssen diese entladen und verzollt werden. Nach der Zollabfertigung sind der Status „Zollabfertigung abgeschlossen“ und die weiteren Lieferinformationen innerhalb von 3–4 Werktagen verfügbar. An wichtigen Drehkreuzflughäfen in den Zielländern kann dieser Schritt dank ausgereifter Betriebsabläufe und hoher Zollabfertigungseffizienz auf 1–2 Werktage verkürzt werden.

II. Kernfaktoren für die Aktualität der Logistikinformationsabfrage

Die operative Effizienz des Transportprozesses bestimmt die Geschwindigkeit der Informationsaktualisierung. Die Effizienz der Sortierung und der Prüfung der Zolldokumente am Ursprungsterminal beeinflusst die Zeit bis zur ersten Dateneingabe. Die Komplexität der Zollabfertigung und die Wahrscheinlichkeit von Kontrollen im Zielland verzögern die Aktualisierung der endgültigen Informationen. In der Hochsaison können Frachtstaus an den Flughafenterminals und verlängerte Be- und Entladezyklen die Informationsaktualisierung im Vergleich zu normalen Zeiten um 1–2 Werktage verzögern.

Auch die Art der Route und die Bedeutung des Drehkreuzes spielen eine Rolle. Direkte Routen ohne Umstiege verfügen über kontinuierliche Informationsaktualisierungen, und die Abfragezeit ist insgesamt 3–5 Werktage kürzer als bei Routen mit Umstiegen. Zentrale Drehkreuzflughäfen sind mit effizienten Frachtabfertigungssystemen ausgestattet und bieten höhere Geschwindigkeiten bei der Dateneingabe und -synchronisierung als kleine und mittelgroße Stadtflughäfen. Dies kann das Aktualisierungsintervall der Informationen verkürzen.

Das technische Niveau des Informationsmanagementsystems ist ebenfalls entscheidend. In traditionellen Logistikmodellen erfordert die Dateneingabe und -synchronisierung in verschiedenen Phasen die manuelle Erfassung und Synchronisierung von Informationen, was fehleranfällig ist. Digitale Systeme, die Echtzeit-Datenübertragung unterstützen, ermöglichen sofortige Informationsaktualisierungen nach Abschluss der Vorgänge und verbessern so die Abfrageeffizienz deutlich.

III. Effektive Wege zur Verbesserung der Abfrageeffizienz

Die Wahl eines Logistikdienstleisters mit digitalen Informationsmanagementfunktionen ist von grundlegender Bedeutung. Logistikplattformen, die auf einer integrierten Servicearchitektur basieren, integrieren Informationen aus allen Phasen der Frachtabholung, Zollanmeldung, Verladung und Abfertigung in ein einheitliches System und erreichen so eine synchronisierte Verbindung zwischen den operativen Knotenpunkten und Informationsaktualisierungen. Verlader können den Logistikstatus in Echtzeit über die Plattform zentral abrufen, ohne zwischen verschiedenen Systemen wechseln zu müssen.

Die Plattform nutzt ein globales Kontrollzentrum für die Logistiküberwachung rund um die Uhr und ermöglicht so schnelle Reaktionen und Informationsaktualisierungen bei Anomalien. Ihr intelligentes Informationsverarbeitungssystem reduziert menschliche Fehler, gewährleistet die Genauigkeit und Aktualität der Informationsübermittlung und bietet Versendern eine reibungslose Abfrageerfahrung.

Darüber hinaus müssen Versender sicherstellen, dass die Zollanmeldungen vollständig und korrekt sind, um Verzögerungen durch fehlerhafte Dokumente und damit indirekte Auswirkungen auf die Informationsaktualisierung zu vermeiden. Gleichzeitig erhalten sie über den Kundenservicekanal des Logistikdienstleisters Benachrichtigungen über neue Informationsknoten und können so proaktiv Abfragen durchführen.